Hufsituation 9
Kopfzeilenbild

naturgemäße

Hufbearbeitung

 
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Spalt in der Hornwand

 

Bei diesem Huf herscht ein Problem, bei dem Hufschmiede üblicherweise verzagen, sprich: Nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Nagel durch die Wand wollen. Und zwar mit dem Nagel für ein Hufeisen.

Üblicherweise wird ein solcher Spalt weiträumig ausgeschnitten, was die spreizenden Hebel der vorderen Wandanteile noch verstärkt.

Wenn dies nicht hilft, dann kommt ein Eisen an den Huf mit zwei seitlichen Aufzügen, und auch dies halte ich für sehr unnötig.

Wie man sehr schön im rechten Bild erkennen kann, ist nur eine knapp viermonatige Behandlung vonnöten, damit ein solcher Spalt wunderbar herauswaxchsen kann, ganz ohne Tricks und Hufeisen.

Natürlich kommt es hierbei stark auf dieTiefe des Risses an.

Wenn dieser, wie in diesem Beispiel, nur in Bodennähe tief ist, ansonsten aber eher die äußeren Hornschichten betrifft, dann lässt er sich mit der Zeit gut ausdünnen.

Man kann auch schön erkennen, dass er sich vom ersten zum zweiten Bild, in seiner Breite halbiert.

Das mittlere Bild wurde vor der zweiten Behandlung gemacht und das rechte nach der dritten.

Man kann bei dem letzten Bild noch einen dünnen Riss in Bodennähe erkennen. Dieser sollte nach der nächsten Behandlung verschwunden sein.